Kommunikation


Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren.

(Paul Watzlawick, Janet H. Beavin, Don D. Jackson: Menschliche Kommunikation, 1969)


Oder andersherum formuliert: Egal was man tut, es wird immer von irgendwem irgendwie interpretiert (bewusst oder unbewusst) und darauf reagiert. Ein gesenkter Blick beispielsweise kann ein Schutz vor zu starkem Sonnenlicht sein oder auch Scheu, Furcht oder Höflichkeit ausdrücken. Je nach dem Kontext könnte der erhobene Zeigefinger eine Wortmeldung (in der Schule), eine Ermahnung oder ein Befehl (an einen Hund) sein.

Außer Körperhaltung, Mimik und Gestik gibt es weitere Arten der Kommunikation: Zeichen und Symbole (Verkehrsschilder, Farbcodes, Emojis, Werbebilder), akustische Signale (Martinshorn, Schulklingel, applaudierendes Klatschen, mit dem Besen an die Zimmerdecke klopfen), Dresscodes, die „Sprache der Blumen” u. v. m.

Ein wichtiges Kommunikationsmittel ist die menschliche Sprache. Mit ihr lassen sich komplexe Gedankengänge ausdrücken. Aber nicht nur das. Durch den Tonfall und die Artikulation der Worte werden weitere Informationen kommuniziert wie Ironie, eine Aufforderung oder rhetorische Fragen. Auch Schriftsprache kann das, u. a. mittels grammatischer Formen und Satzzeichen.


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